Allein in HH
(1)Mein erster Schultag auf meiner neuen Schule war eigentlich ein voller Erfolg. Papa fuhr mich heute morgen vor und ein Junge kam sofort um mich zu begrüßen und zeigte mir sofort noch in zehn Minuten das Schulhaus und stellte mich im Lehrerzimmer einigen meiner Lehrer vor. Meinen Klassenlehrer mag ich nich so sehr, aber da bin ich glaub ich nicht alleine, denn in der Pause haben alle über ihn geredet, nicht gerade in höflich opportunistischer Weise. Früher in meiner alten Schule hätte das niemand so offen zusagen gewagt, aber das ist ja glücklicherweise vorbei. Naja so verlief der Tag sehr schnell und lustig. Viele kamen auf mich zu und fragten mich dies und das, richtige gespräche waren das zwar nicht, aber man lernt sich ja erst langsam kennen. in der ersten pause fing es an zu schneien.
Zurück sollte ich mit dem bus fahren. Den Weg bin ich vorgestern mit mutti schon einmal abgefahren, nachdem wir einkaufen waren.
Zwei Klassenkameraden brachten mich noch zur Haltestelle. es regnete. Der Bus der dann nach zwei minuten auch schon bereits kam, war ein sehr langer, aber vorne stand das richtige drauf. Mir wurde von vielen gesagt, dass ich mich bloß nach vorne setzen solle, denn hinten im bus säßen häufig alte omas die vergiftete schokoladen verteilten und kleine jungs und mädchen würden einem an den haaren ziehen und gegen die beine treten. Zu dem würde man gefahr laufen von irgendwelchen junkies ne spritze zu bekommen oder sich in nadeln zu setzen.
Also stieg ich mit pochenem Herz und etwas feuchten händen in den bus ein. überall waren plätze frei. aber irgendwie zog es mich in den hinteren teil des linienbusses. diese ganzen geschichten glaub ich sowieso nicht so sehr.
So nun setze ich mich mal auf diesen platz neben dem Mann mit einem Meerschweinchen an der Leine. Er grinste mich so freundlich an...
Das zweite Kapitel finden sie auf dem ElbBlog
2 Kommentare:
Den zu erreichen wird nicht leicht...
Lenn, darum geht es nicht.
Kommentar veröffentlichen